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Was wird gegen den Notstand in der #Pflege getan? Wann wird der #Rettungsdienst reformiert? Und wie werden ländliche Krankenhäuser bei der #Krankenhausreform berücksichtig? Diese und weitere Fragen aus der Community beantwortet Prof. Karl Lauterbach in der neuen Folge Sprechstunde.

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Mit der globalen Erwärmung nehmen auch die globalen Migrationsbewegungen zu. In den nächsten 50 Jahren wird die Menschheit größere Flüchtlingsströme erleben als jemals zuvor in der modernen Geschichte. Die Zahl der Migranten, die an diesen Migrationsbewegungen teilnehmen werden, wird zwischen 300 Millionen und 1,2 Milliarden Menschen schwanken. Angesichts der hohen Zahlen in den letzten Jahren, kann dieser Prozess bereits jetzt als der Beginn einer großen Völkerwanderung angesehen werden. Nach den Flüchtlingsströmen aus Syrien nach dem dortigen Bürgerkrieg, die nicht auf die globale Erwärmung zurückzuführen waren und der Migration aus Afrika, die zumindest teilweise auf die globale Erwärmung zurückzuführen ist, werden weiterhin hohe Zahlen an Menschen erwartet. Die Länder der EU versuchen die Migration nach Europa, insbesondere aus dem Nahen Osten und Asien an der türkisch-bulgarischen und türkisch-griechischen Grenze, mit einer Art "Europäischer Wall" zu stoppen. Die Türkei hingegen wird mit einem mittelalterlichen Wassergraben verglichen, der nicht mit Wasser, sondern mit Flüchtlingen gefüllt wird. Die EU stellt es sich als politisches Ziel dar, die Einwanderung der Migranten aus dem Nahen Osten und aus Asien in der Türkei zu stoppen und einen Teil der in die EU-Länder geflüchteten Menschen mit einem Rückübernahmeabkommen in die Türkei zurückzuschicken. Auch wenn dies kurzfristig wie eine Lösung erscheint, handelt es sich um eine Scheinlösung, die mittel- und langfristig sowohl für die Türkei als auch für Europa große Probleme verursachen wird. Die Türkei ist eine Brücke zwischen Europa, dem Nahen Osten, dem Kaukasus und dem Balkan. Europa endet in Istanbul, der Kaukasus in Erzurum, der Nahe Osten in Gaziantep und Hatay. Bleiben jedoch Millionen der aktuellen Flüchtlinge in der Türkei, wird der Nahe Osten nach 15 Jahren an der Grenze zwischen Türkei/Edirne, Griechenland und Bulgarien enden. Jede weitere politische, wirtschaftliche und geopolitische Krise in Syrien und im Nahen Osten wird den europäischen Kontinent viel tiefer und weitreichender treffen. Die EU wird alle negativen Folgen der „Pakistanisierung“ der Türkei und die „Afganistanisierung“ der Südtürkei erleben. Die Lösung besteht nicht darin alle Flüchtlinge in der Türkei zu sammeln und die Türkei zu einem nahöstlichen Staat zu deformieren, sondern den "Europäischen Wall" durch einen "Anatolischen Wall" zu stärken: Während Flüchtlinge ermutigt werden, aus der Türkei in ihre Heimat zurückzukehren, wird gleichzeitig der Schutz Europas gewährleistet, indem illegale Übergänge an der Ost- und Südgrenze der Türkei unmöglich gemacht werden. Die Sieges Partei ist davon überzeugt, dass die neue Verteidigungsstrategie gegen die unkontrollierte Migration im gemeinsamen Interesse der Türkei und EU liegt und einen großen Beitrag zur regionalen und globalen Stabilität leisten wird. Die Europäer sollten über diese neuen und konstruktiven Lösungsvorschläge nachdenken. CDU Deutschlands AfD Die Grünen SPD Parteivorstand 🇪🇺 Parlament Österreich Bundeskanzler Friedrich Merz Deutscher Bundestag

Ümit Özdağ

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