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🎉 Daniel Svensson will seinen ersten langfristigen BVB-Vertrag feiern – aber erst nachdem die sportlich wichtige Aufgabe am Samstag hoffentlich erfolgreich gelöst wurde. Das Svensson-Interview bei YouTube: ▶️

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🇷🇺 🇨🇳 Bei „Sila Sibiri 2“ lohnt es sich, mal hinter die Kulissen zu schauen. Auf den ersten Blick klingt der Plan ja logisch: Ruzzland will die riesige Lücke, die Europa hinterlassen hat, schließen und einfach 50 Milliarden Kubikmeter Gas pro Jahr über die Mongolei nach China jagen. Aber im Grunde setzt man damit jetzt alles auf eine einzige Karte – und das ist riskant. Das Hauptproblem ist die schiefe Machtverteilung. China braucht das Gas nicht dringend, Ruzzland muss aber verkaufen. Es läuft alles darauf hinaus, dass sie den Preis komplett nach ihren eigenen Vorstellungen diktieren wollen. Berichten aus Verhandlungskreisen zufolge versucht China, die Preise fast bis aufs ruzzische Inlandsniveau zu drücken. Wirtschaftlich bringt das Ruzzland kaum was, es ist reine Schadensbegrenzung. Dazu kommt noch das ganze Hickhack mit der Mongolei. Weil die Pipeline mitten durch das Land soll, sitzt da plötzlich ein dritter Partner am Verhandlungstisch, der natürlich bei den Transitgebühren ordentlich mitverdienen will. Politisch ist die Mongolei extrem vorsichtig, will sich von den beiden Riesennachbarn nicht erdrücken lassen und hält sich bei den Plänen zurück – eigenes Geld schießen sie für den Bau erst mal gar nicht zu. Das macht das Ganze baulich und politisch zu einer absoluten Geduldsprobe. Wenn Peskow im Video also sagt, die „grundlegenden Parameter“ stehen, ist das vor allem Zweckoptimismus. „Sila Sibiri 2“ wird kein Deal unter Partnern, sondern ein wirtschaftliches Diktat, das die absolute Abhängigkeit von China für die nächsten Jahrzehnte zementiert. #Wirtschaft #SilaSibiri2

DBerber 🇺🇦

21,935 Aufrufe • vor 4 Monaten

#OTD am 21. November 2013 versammelten sich in Kyiv zum ersten Mal Menschen zu einem Protest gegen die ukrainische Regierung unter Präsident Janukowytsch, die sich überraschend weigerte, ein Assoziierungsabkommen mit der EU zu unterzeichnen. Es waren erst 10, dann 20, 50, 100 und schließlich knapp 2000 Menschen, die an diesem Abend auf dem Maidan-Platz zur ersten Demonstration zusammenkamen. Aufgerufen zum Protest wurde in sozialen Netzwerken, u.a. von dem Journalisten Mustafa Najjem (im Video zu sehen). Trotz ungewöhnlich hoher Polizeipräsenz und der gewaltsamen Niederschlagung von Studentendemonstrationen durch die Spezialeinheit Berkut (man sieht Angehörige im Video bei Minute 1:06) wuchsen die Versammlungen zu einer Protestserie an, an der schon am 1. Dezember bis zu 800.000 Menschen teilnahmen. Ab Mitte Februar 2014 kam es zu einer eskalierenden Gewaltanwendung durch die Sicherheitskräfte, die über 100 Todesopfer forderte. Nach der vereinbarten Beilegung des Konfliktes durch einen seitens der Außenminister Deutschlands, Frankreichs und Polens vermittelten Vertrag vom 21. Februar flüchtete Präsident Janukowytsch. Aufgrund der Flucht erklärte das ukrainische Parlament den russlandhörigen Janukowytsch für abgesetzt. Es wurde ein Übergangspräsident eingesetzt. Die Ukraine von Präsident Janukowytsch, die sich Russland durch Macht, Drohung und Erpressung in seinen Machtbereich zurückholte und stark beeinflusste, drohte nun abzufallen und sich nach dem Westen zu öffnen. Das durfte nicht sein. Die rückblickend "Euromaidan" oder in der Ukraine auch "Revolution der Würde" genannten Proteste mündeten schließlich in die russische Annexion der Krim, die russische Destabilisierung des Landes und in den Russisch-Ukrainischen Krieg. #StandWithUkraine 🇺🇦✌️

Manuel Schwalm

21,759 Aufrufe • vor 1 Jahr

⏸️ SCHWARZfahren ist rassistisch! Gerne helfe ich unserer sehr offensichtlich bildungsfernen Leyla mit Migrationshintergrund mit etwas Bildung nach. Sett di hen, mien Deern, ik verkloor di dat. 🔴 Schwarzfahren und Schwarzarbeiten wird so genannt, weil „schwarz“ in seiner ursprünglichen Bedeutung auch „dunkel“ oder „finster“ bedeutete. Das Wort entstammt dem urgermanischen und ist daher in allen Sprachen dieser Sprachfamilie verbreitet. ▶️ Germanische Rekonstruktion: *swartaz ▶️ Althochdeutsch: swarz ▶️ Gotisch: swarts ▶️ Altsächsisch (i.e. Altnorddeutsch): swart ▶️ Altenglisch: sweart ▶️ Altnordisch: svartr ▶️ Niederländisch: zwart ▶️ Englisch: swart (heute noch in „swarthy“) Ein Schwarzfahrer verdunkelt, dass er keinen Fahrschein hat. Ein Schwarzarbeiter arbeitet im Dunkeln, weil er keine Steuern zahlt. Die Herleitung, das würde so genannt, weil sie Hautfarbe ebenfalls so genannt wird, ist auf dem Niveau eines Kindes, das noch die Wolle aus dem Teddy zupft und gelben Schnee leckt. Oder der Schulbildung eines durchschnittlichen Iraki. Schwarze sind nicht schwarz, Schwarztee ist nicht schwarz, der Schwarzwald ist nur nachts schwarz, die Schwarzkirsche ist dunkelrot. Manche Deutsche heißen bis heute Schwarzkopf. Und im Rheinland sagt man auch zu dunkelhäutigen oder -haarigen Deutschen „dä Schwatte“. Die meisten Weißen sind gar nicht weiß, sondern von Schweinchenrosa bis Milchkaffee. „Adolf“ hat nicht einfach alle umgebracht, die nicht blond und blauäugig waren. Und es wurden auch Blonde umgebracht, wenn sie Juden, Behinderte, Sinit, Roma oder bei der SPD waren. Das ist übrigens der gleiche Adolf, der Araber als „bestenfalls lackierte Halbaffen, die die Knute spüren wollen“ bezeichnet hat. (22. 08.1939) Hat sich bei denen nur noch nicht so ganz rumgesprochen. Insgesamt sollte man sich als Moslem, umso mehr mit Wurzeln in einem arabischen Land, doch eher bedeckt halten. 🔴 Niemand fragt sich, wie europäische Schiffsbesatzungen mit bummelig 30 Mann hunderttausende Schwarze – was im Deutschen übrigens die korrekte Bezeichnung ist – versklaven konnten. Oder warum keine Nordafrikaner dabei waren. Die Antwort darauf ist, dass die Europäer die Sklaven lediglich schwarzen und arabischen Sklavenhändlern abgekauft haben. Die muslimischen Barbareskenstaaten haben mit ihren Korsaren auch zehntausende Europäer versklavt. Als Thomas Jefferson und John Adams sich im März 1786 mit Sidi Haji Abd al-Rahman Adja von Tripolis trafen und fragten, warum auch US-Schiffe erobert und die Besatzung versklavt würden, die ja nicht mit ihnen im Krieg lägen, antwortete dieser, das sei im Koran als Gottes Wille so belegt. Wofür sie dann Schutzgeld erhielten - was Jefefrson einstellte, als er Präsident wurde - und den ersten Barbareskenkrieg startete. Die Muslime bzw. Araber haben, abgesehen vom transatlantischen Handel (!), schätzungsweise 10 bis 15 Millionen Schwarzafrikaner versklavt und verhandelt. Im Süden Ägyptens und bei den Bargimi im Tschad gab es regelrechte „Kastrationszentren“, in denen versklavten Männern vorm Weiterverkauf Hoden und Penis abgeschnitten wurden. Das ist so lange her? Nein nein. Die Sklaverei in arabischen Staaten wurde abgeschafft: ▶️ Kuwait: 1949 ▶️ Qatar: 1952 ▶️ Saudi-Arabien: 1962 ▶️ Nordjemen: 1962 ▶️ Vereinigte Arabische Emirate: 1963/1964 ▶️ Oman: 1970 ▶️ Mauretanien: 1981 Als Israel gegründet wurde, gab es in diesen Staaten noch Sklaven. Einfach mal sacken lassen. ▶️ Bis heute gibt es, neben der Sexsklaverei, auch noch den Menschenhandel und sklavenähnliche Verhältnisse und Zwangsarbeit in Mauretanien, Libyen, dem Sudan und mehreren Golfstaaten. Für die Bauprojekte für die WM22 in Katar sind mindestens 500 Zwangsarbeiter gestorben. ▶️ In Gaza-Stadt gibt es bis heute das Ḥārat al-ʿAbīd (im Viertel Al-Jalla'a), das „Viertel der Slaven“. Abid (engl. meist „Abeed“) bedeutet wörtlich „Sklaven“. Was heute aber fast ausschließlich für Schwarze (al-sumr) verwendet wird. Der Bedeutungsinhalt ist also genauso wie bei dem US-amerikanischen N-Wort. Das ist es, was damit gemeint ist, diese Menschen (Linksradikale mitgedacht) würden unsere Errungenschaften und Werte gegen uns verwenden. Da setzt sich eine Muslima mit Kopftuch vor die Kamera, und erklärt im typischen Ghetto-Deutsch unironisch, dass „Schwarzfahren“ und „Schwarzarbeit“ rassistisch seien und sie dagegen klagen würde. Sollen wir mal über die Zustände in muslimischen Staaten sprechen? Und ob es da solche Klagen gibt? Eine Frau, deren Vorfahren mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit erst vor ein oder zwei Generationen aus irgendeinem Drecksloch geflohen (!) oder nach Deutschland eingewandert sind, um an dem zu partizipieren, was eben jene Werte erschaffen haben, gegen die sie nun argumentiert. Zur Klarstellung: Auf den Applaus von AfD-Wählern und Pseudo-Patrioten verzichte ich. Euer Bild von Deutschland ist genauso scheiße wie das von Leyla.

U.M. OSINT

23,743 Aufrufe • vor 1 Monat

SPECIAL: 🚨⚠️ KAPITALMAXIMIERUNG – Die Entscheidung steht unmittelbar bevor! Gold jetzt unter $5.000. DXY unter 97. Fear & Greed Index bei 12 – eine tiefe Angst besteht. Und $BTC? Fällt über Nacht von $70.900 auf $68.100. Minus $2.800 in wenigen Stunden. Das war die Kompression vor der Entscheidung deines Jahres. 🚨 WAS BISHER GESCHAH → 🟠 $BTC bei ~$68.600 → Gestern noch $70.900, über Nacht ~$2.800 abgegeben. 52% unter dem ATH ($126.000), brutal → 😱 Fear & Greed Index bei 8-12 → Extreme Fear. Allzeittief war 5 am 6. Februar. Wir bewegen uns in historisch einmaligem Panik-Territorium → 🟡 Gold unter $5.000/oz → 75% Plus zum Vorjahr. Der Markt schreit nach Safe Haven – aber Bitcoin wird ignoriert → 🟡 DXY bei ~96.9 → Minus 9% im Jahresvergleich. Dollar-Schwäche massiv, historisch bullish für Risk-on Assets → 📉 ETF-Flows: $5.7 Mrd. Abflüsse seit November 2025 → Aber: Am 14. Februar erste positive Inflows ($15.1 Mio.) nach Wochen. IBIT von BlackRock trotzt dem Trend → 🐋 Whale-Akkumulation: Wallets >1.000 BTC haben in den letzten 2 Wochen ~53.000 BTC akkumuliert → ~$3.7 Mrd. Die größte Whale-Kaufwelle seit November → 📊 Liquidationen: $8.7 Mrd. realisierte $BTC-Verluste in der letzten Woche → Kapitulation. Supply wandert in stärkere Hände 🔍 WARUM ICH KURZ DAVOR STEHE, DEN SCHALTER UMZULEGEN Jeder redet vom Crash. Jeder schreit "Crypto Winter". Aber schau dir an, was UNTER der Oberfläche passiert. Gestern im Stream haben wir $BTC komplett neu bewertet. Der Supertrend läuft seit $90K als roter Widerstand – und kommt jetzt immer näher an den Preis ran. Der Kurs wird in ein Dreieck gepresst. Steigende Tiefs von unten, fallender Supertrend von oben. Die Auflösung steht DIESE oder nächste Woche bevor. Die Neubewertungszone liegt bei $72.000-$74.000. Dort liegt das letzte Hoch nach dem Tief bei $72.292. Dort entscheidet sich alles. Aber hier ist die Mathematik die niemand macht: Der Fear & Greed Index war am 6. Februar bei 5 – dem tiefsten Wert in der Geschichte. Die letzten beiden Male als wir in Extreme Fear unter 10 waren? 2022 bei Index 6 → danach +310% innerhalb von 2 Jahren. 2020 COVID-Crash bei Index 8 → danach +900% in 18 Monaten. Und jetzt kommt der Teil, der alles ändert: Whales akkumulieren 53.000 BTC in 2 Wochen während Retail in Panik verkauft. ETF-Flows drehen gerade erst – am Freitag die ersten positiven Inflows nach Wochen. Der DXY fällt unter 97, historisch war jeder DXY-Drop unter 97 der Startschuss für massive $BTC-Rallyes. Das ist keine Schwäche – das nenne ich das Setup vor der Explosion. Der Bounce von $60.000 auf $70.000 fühlt sich gut an. Aber fühlen und bestätigen sind zwei verschiedene Dinge. Ich brauche den Supertrend-Break bei $71.200 und die Bestätigung über $72.292. Beides. Kein Trade davor. Die Hodler Net Position ist im Dezember zum ersten Mal seit Monaten positiv geworden → langfristige Halter akkumulieren. Strategys $4.8 Mrd. Buchverlust? Das ist kein Problem! Saylor hat $2.25 Mrd. Cash-Reserve aufgebaut und kauft weiter. ⚔️ SUPPORT & WIDERSTAND WICHTIG: Ich habe die Levels komplett neu kalibriert. Der Crash auf $60.000 hat die alte Struktur zerstört. Hier sind die neuen Zonen: SUPPORTS: → 🟢 $66.000-$67.000 → AKTUELLER SUPPORT Hier lag das Tief von Mittwoch (11. Februar). Range-Boden der aktuellen Konsolidierung zwischen $66K-$72K. Mehrfach getestet, bisher gehalten. Unter $66K wird es gefährlich. → 🟢 $60.000-$61.000 → KAPITULATIONS-TIEF Am 5./6. Februar auf $60.062 gedippt – der Tiefpunkt der gesamten Korrektur. Hier haben $8.7 Mrd. an Liquidationen stattgefunden. Massives Kaufvolumen auf diesem Level. Das MUSS halten, sonst reden wir über $50K-Szenarien. → 🟢 $55.000 → 200-WOCHEN-MOVING-AVERAGE (Bereich) Historisch der ultimative Zyklus-Support. In jedem Bärenmarkt hat der 200W-MA als Boden fungiert. Aktuell in diesem Bereich. Ein Touch hier wäre -57% vom ATH – vergleichbar mit den Tiefs 2018 und 2022. → 🟢 $50.000 → PSYCHOLOGISCHE MEGA-MARKE Einige Analysten (10X Research, Canary Capital) nennen $50K als Worst-Case-Szenario für Sommer 2026. Wäre -60% vom ATH. WIDERSTÄNDE: → 🔴 $70.000 → PSYCHOLOGISCHER WIDERSTAND (AKTUELL) Freitag kurz darüber, dann sofort abverkauft. Das ist die Linie im Sand. Solange wir keinen Daily Close über $70K schaffen, bleibt der kurzfristige Trend bärisch. → 🔴 $71.200 → SUPERTREND-WIDERSTAND Hier kommt der rote Supertrend von oben an. Das ist der ERSTE Trigger für meinen Modus-Wechsel. Durchbruch hier öffnet die Tür zur Entscheidungszone. Ohne diesen Break bleiben wir im Kapitalerhalt. → 🔴 $72.000-$74.000 → ENTSCHEIDUNGSZONE (NEUBEWERTUNG) Das letzte Hoch nach dem Tief liegt bei $72.292. Wer $72.292 knackt UND hält, bestätigt einen neuen Aufwärtstrend. Darüber liegt bei $74.000 die Oberkante der Zone. Break über $74K → Kapitalmaximierung aktiviert. → 🔴 $76.000-$77.000 → STRATEGYS DURCHSCHNITTSPREIS Strategys Average bei $76.056. Darüber ist Saylor wieder im Profit und das Narrativ dreht. Auch nahe der Bitcoin-Produktionskosten (~$82.000). Ein Durchbruch hier wäre ein starkes Signal für den gesamten Markt. 💡 TRADING-IMPLIKATION → Hält $66.000 → Range-Konsolidierung $66K-$72K, abwarten → Supertrend bei $71.200 bricht → Erster Schritt Richtung Kapitalmaximierung → $72.292 bestätigt mit Daily Close → Switch auf Kapitalmaximierung → Break über $76K → Volles Risiko, Strategys Breakeven = Narrativ-Shift → Unter $60K → Kapitulationsszenario, nächster Halt $50K-$55K 🎯 MODUS 🟥 KAPITALERHALT – ABER DIE HAND LIEGT AM SCHALTER Ich weiß – nach dem Bounce von $60K auf $70K juckt es in den Fingern. Fear & Greed bei 8, Whales akkumulieren, DXY crasht, Gold explodiert. Alles schreit: Kaufen. Aber das Setup hat sich noch nicht aufgelöst. Der Supertrend bei $71.200 steht noch. $72.292 ist nicht bestätigt. Solange diese beiden Bedingungen nicht erfüllt sind, bleibe ich im Kapitalerhalt. Punkt. Das ist keine Schwäche – das ist Disziplin. Das Dreieck wird enger. Die Auflösung kommt diese oder nächste Woche. Und ich will auf der richtigen Seite stehen wenn es passiert. 🤝 SO VERHALTE ICH MICH → Kapitalerhalt bis der Supertrend bei $71.200 bricht UND $72.292 als Daily Close bestätigt wird. Kein Trade davor → Cash-Quote bei 50% halten → ich will voll investieren können wenn das Signal kommt → DCA nur in $BTC unter $66.000 → kleine Positionen, kein All-in → Keine Altcoins → in dieser Phase NUR Bitcoin. Alts sind Leverage auf $BTC und bluten stärker → Kein FOMO in die $70K-Bounces → jeder der bei $70K long gegangen ist, sitzt heute im Minus → Watch: DXY unter 96 = zusätzlicher Alarm für Risk-on Shift Das Dreieck wird enger. Die Auflösung kommt. Und wenn der Supertrend bei $71.200 bricht und $72.292 hält – dann schalte ich um. Nicht vorher. Nicht nachher. Genau dann. Wer bei einem Fear & Greed von 8 verkauft, verkauft in die Hände von Saylor, BlackRock und den Whales die gerade 53.000 $BTC in 2 Wochen eingesammelt haben. Die Frage ist nicht ob Bitcoin sich erholt – sondern wer noch Coins hat, wenn es passiert. Positioniere dich Smart und folge mir, ich gebe mein bestes, um für Klarheit zu sorgen 🤝 ❤️ Support ist Ehrensache 🤝 - Ich bedanke mich für Dein Like, Kommentar und Retweet! Keine Finanzielle Anlageberatung!

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84,138 Aufrufe • vor 7 Monaten

#AusAllenWelten Blockade der Krim und die besetzten Gebiete in der Südukraine, welche Konsequenzen sind zu erwarten? Die Unterbrechung der Logistikketten und der Treibstoffversorgung hat massive Auswirkungen auf den militärischen wie auch zivilen Sektor. Was ist bekannt? Die Ukraine unterbricht nicht nur die Landwege in der südlichen Ukraine, sondern auch die Seewege. Durch Seedrohnen im Schwarzen Meer ist die Krim nur schwer erreichbar, bzw. die Schiffe sind hohen Risiken ausgesetzt. Im Asowschen Meer sind Häfen aus der Luft durch Drohnen eingeschränkt funktionsfähig. Die Landwege werden durch ukrainische Drohnen kontrolliert. Die Krimbrücke ist baufällig und nur sehr eingeschränkt nutzbar. Generell liegt der gesamte besetzte Bereich in Reichweite der ukrainischen Drohnen und Raketen. Welche Auswirkungen sind zu erwarten? Der militärische Sektor wird generell bevorzugt, nur sie brauchen auch regelmäßig Lebensmittel und Munition und die Ersatzbeschaffung, wenn zum Beispiel Flugabwehr zerstört wird, dann gestaltet sich dies schwierig bis unmöglich. Rotieren der Soldaten oder auch Ersatz wird auch zu einer Herausforderung! Die Mitarbeiter müssen auch zu ihren Arbeitsplätzen im Militär gelangen. Das gilt auch für die zivile Wirtschaft neben Schiffsbau, Lebensmittel verarbeitendes Gewerbe und etwas Chemieindustrie, gibt es Landwirtschaft. Lieferanten brauchen Kraftstoff, aber auch die produzierte Ware muss transportiert werden, um Einnahmen zu generieren und Löhne zahlen zu können. Lager haben auch nur begrenzte Kapazitäten. Bei der Landwirtschaft wird es zu einem riesengroßen Problem, wenn die Ernte nicht eingefahren wird, dann muss im Winter ein vielfaches mehr an Lebensmitteln importiert werden als üblich. Mit der Hand und einer Schere/Messer ist das Ernten von Korn eine Sisyphus Arbeit! Insbesondere nach der Sprengung des Staudamms vom Dnepr, der die Krim mit 85 % des Trinkwassers versorgt hat, fehlt der Landwirtschaft massiv Wasser und die Krim ist auf Lebensmittelimporten angewiesen. Aber auch die russischen Soldaten in den besetzten Gebieten Cherson und Saporischschja wird die Lage brenzlich, besonders größere Truppenansammlungen. Reaktionen Bis jetzt kommt es zu massiven Engpässen bei Kraftstoffen, selbst Benzingutscheine für 20l gibt es nur für wenige. Bei Lebensmitteln gibt es nur bei verschiedenen Produkten Engpässe, die zu Hamsterkäufen führen. Die Frage ist, wie die russischen Soldaten reagieren, wenn sie zunehmend von der Versorgung abgeschnitten werden und Hunger und Durst leiden? Meuterei? Aufgabe und sich der Ukraine ergeben? Flüchten? Erst der Beginn Bis jetzt stehen wir am Anfang der Blockade und die Auswirkungen sind zwar sichtbar, aber noch nicht existenziell. Aber jede Woche, die diese Blockade anhält verschärft sich die Lage für die russischen Besatzer. Vielleicht schafft es Russland auch, rechtzeitig geeignete Gegenmaßnahmen einzuleiten. Statt Autobahnen Feldwege zu nutzen, bedeutet neben hohem Kraftstoffverbrauch auch eine viel längere Fahrt. Zudem gehen die Fahrzeuge schneller kaputt. Ausgeschlossen ist, dass eine Versorgung durch Luft geschieht, das ist mengenmäßig und sicherheitstechnisch nicht zu realisieren. Wobei je länger die Blockade erfolgreich ist, desto schwieriger wird es für Russland Gegenmaßnahmen einzuleiten. Die Blockade muss auch nicht zu 100 % gelingen, wenn sie nur zu 50 % gelingt, dann dauert es Monate anstatt Wochen bis sich gravierende Auswirkungen zeigen. Die Ukraine setzt bis jetzt die Blockade erfolgreich fort, denn heute erfolgte ein erfolgreicher Angriff auf ein Tankerlager auf der Krim. Was meint ihr, wie werden die russischen Soldaten reagieren, wenn sie von der Versorgung abgeschnitten sind? Verdursten oder Hungern bis zum Tod?

Jürgen Wörheide

20,222 Aufrufe • vor 4 Monaten

Ach, Philipp. Du erklärst uns von einem E-Roller herab, wer in diesem Land Low Performer ist. Ich versuche, das ernst zu nehmen. Erster Punkt: Die INSM wird von Arbeitgebern finanziert. Ja. Steht auch drauf. Da zahlen Leute aus eigener Tasche, deklarieren es offen, und du darfst es einordnen. Genau so funktioniert Interessenvertretung in einer offenen Gesellschaft. Jemand hat eine Position, jemand bezahlt dafür, und alle können sehen, wer das ist. Verglichen mit den Interessenvertretungen aus deinem Spektrum, die vorrangig aus Steuermitteln leben, ist das geradezu erfrischend ehrlich. Da zahlt nämlich auch jemand. Er wurde nur nicht gefragt. Und wenn er die Position nicht teilt, zahlt er trotzdem. Aber gut. Kommen wir zu deiner eigentlichen These. Zweiter Punkt: Die Arbeitgeber sollen schuld am Niedergang sein. Diese frechen Arbeitgeber. Das erste Quartal 2026 brachte den höchsten Insolvenzwert seit über 20 Jahren. Im April folgte der höchste Monatswert seit ebenfalls über 20 Jahren. 2025 meldete im Schnitt alle 20 Minuten ein Unternehmen Insolvenz an, eine Frequenz wie seit elf Jahren nicht mehr. Die Schadensumme lag bei rund 57 Milliarden Euro. Am härtesten trifft es Verkehr und Lagerei, das Gastgewerbe und den Bau. Also genau die Branchen, in denen die Leute arbeiten, für die du angeblich sprichst. Die machen das vermutlich aus Altruismus. Man gibt seinen Betrieb ja besonders gern auf, wenn man angeblich das ganze System kontrolliert. Und das Wachstum, Philipp? Minus 1,0. Dann 0,0. Dann plus 0,2. Das sind unsere letzten drei Jahre. Zuletzt ging es um 0,2 Prozent nach oben. Getragen von Exporten. Die Investitionen sind gesunken. Merkst du was? Niemand baut mehr. Niemand stellt mehr ein. Niemand erweitert. Das sind nicht die bösen Arbeitgeber. Das sind Leute, die aufgehört haben zu glauben, dass sich das hier noch lohnt. Schau mal auf deinen Roller. Steht da irgendwo Made in Germany? Den Rest überweist sich der Staat einfach selbst, wir haben's ja! Dritter Punkt: Die Zahlen, die in deinem Video nicht vorkommen. Der Staat hat 2025 so viel eingenommen wie noch nie. 2.140 Milliarden Euro, plus 5,7 Prozent. Allein die Sozialbeiträge stiegen um 8,9 Prozent. Rekordeinnahmen also. Am Jahresende stand trotzdem ein Defizit von 119,1 Milliarden. Die monetären Sozialleistungen lagen bei 751,2 Milliarden. Plus 41,7 Milliarden in einem einzigen Jahr. In einem Unternehmen wäre nach so einer Bilanz die Geschäftsführung weg. Nicht nach drei Jahren. Nach der ersten. Und beschlossen hat das kein Arbeitgeber, sondern unter anderem deine Partei. Wir kassieren 2.140 Milliarden, verfehlen den Ausgleich um 119, und erklären die zum Problem, die das Geld erwirtschaftet haben. Klingt mal wieder nach vollendeter SPD-Logik. Vierter Punkt: Low Performance. Du suchst Deutschlands frechste Low Performer. Ich hätte da einen Hinweis, und er kostet dich keine Recherche. Im März hast du über die Gremien deiner eigenen Partei gesagt, du nähmest sie teilweise als sinnlose Beschäftigungstherapie wahr. Man kreise um sich selbst, am Ende gebe es keine Linie und keine Strategie. Deine Worte. Nicht meine. Im selben Interview hast du den Rücktritt der beiden Vorsitzenden gefordert, die zufällig auch Finanz- und Arbeitsministerin sind. Also genau der beiden Personen, die für die 119 Milliarden und die 751 Milliarden politisch verantwortlich zeichnen. Da warst du ausnahmsweise nah dran. Vielleicht fängst du die Suche einfach dort an, wo du schon fündig geworden bist. Wer glaubt, die Jusos seien eine Jugendorganisation für soziale Gerechtigkeit, der glaubt auch, dass die Bahn ein Pünktlichkeitsverein ist.

NB

62,377 Aufrufe • vor 1 Monat

ℹ️ Tilo Jung weist einen Professor Doktor zurecht Derzeit wird mal wieder ein Video von Tilo Jung bzw. von seiner Plattform Jung & Naiv durch Social Media getrieben. Ich möchte dem Kontext geben, da diese Ausschnitte meines Erachtens durch Kürzung manipuliert und manipulativ sind. Um dadurch Aufreger zu produzieren. Dabei werden sehr wichtige Punkte ausgelassen. ▶️ Gezeigt werden Ausschnitte der gestrigen Bundespressekonferenz vom 05.10.2026 zu einem Gutachten zu einem Gesetzesentwurf, die Leugnung des Existenzrechts Israels unter Strafe zu stellen. Relevant sind vor allem die Antworten des hessischen Justizministers Christian Heinz (CDU) und von Prof. Dr. Steffen Augsberg, Professor für öffentliches Recht in Gießen. Letzterer wird durch die Erregungsmedien gescheucht. Vor allem, weil er das Westjordanland als Judäa und Samaria bezeichnet hat. Die Ausschnitte sind deshalb manipulativ, weil sie zumeist die Begründungen nicht zeigen. Geschweige denn den Hintergrund erklären. ▶️ Auslöser war eine Doppelfrage von Hans Jessen (der auch auf dem Kanal Jung & Naiv aktiv ist), die darauf abzielte, dass Israel seine Grenzen nicht genau definiert hat und ein anerkannter Staat ist. Die Palästinensischen Autonomiegebiete ihre Grenzen ebenfalls nicht genau definiert haben, aber nicht anerkannt sind. Ich gebe kurz wieder, was ich und andere viele Male erklärt haben. Die Antworten auf der BPK kann sich jeder selber ansehen und abgleichen. 🔴 Deutschland geht von den israelischen Grenzen von 1967 aus. Also zu dem Zeitpunkt, bevor die arabischen Staaten Israel erneut angegriffen haben, um es zu vernichten. ▶️ Zu diesem Zeitpunkt gab es keinen Staat Palästina. Und zu keinem Zeitpunkt davor. Das war nur mal ein Plan. Der durch die Handlungen der Araber selber verhindert wurde.❗️ ▶️ Das Westjordanland war durch Jordanien besetzt und sogar annektiert, es war Teil Jordaniens. Der Gazastreifen war durch Ägypten besetzt. Israel hat das Land also niemandem von sich aus abgenommen, sondern es zur eigenen Sicherheit besetzt. Es gehörte zu keinem Zeitpunkt denen, die sich erst ab 1964 durch die PLO quasi offiziell als „Palästinenser“ definierten. ▶️ Es gibt die allgemein anerkannte Drei-Elemente-Lehre des Staates: Ein Staat muss über ein Staatsvolk verfügen, über die Staatsgewalt und über ein Staatsgebiet. Die palästinensischen Araber verfügen nicht darüber. Und zwar nicht wegen irgendeiner realen oder juristischen Besatzung. ▶️ Die palästinensischen Araber sind tief gespalten über die Frage, ob ein palästinensischer Staat religiös, islamisch, islamistisch geführt sein soll, wie der Iran, oder eher säkular, also eher weltlich, wie Saudi-Arabien, Ägypten oder die Vereinigten Emirate. Die Hamas im Gazastreifen vertritt den Islamismus, die de-facto Diktatur der PLO im Westjordanland die weltliche Führung. Damit verfügen die palästinensischen Araber nicht über ein Staatsvolk, das sich über eine bestimmte Staatsgründung einigen kann. ▶️ Die palästinensischen Araber verweigern, sich dazu klar zu positionieren. Da einerseits die Islamisten wissen, dass wenn sie einen solchen Staat gründen, Hilfslieferungen abbrechen. Die Hamas saß bereits im „Parlament“ im Westjordanland und hat sich dann zurückgezogen, weil der Druck zu große wurde. Im Gazastreifen kam es zum Bürgerkrieg, dort übernahm sie die Macht. Die de-fakto Diktatur durch Abbas und die PLO befürchten Machtverlust, wenn sie das Staatsgebiet definieren würden. Denn definieren sie das heutige Israel als ihr Gebiet, wird ebenfalls die Hilfe von außen zusammenbrechen. Sie sind alleine nicht überlebensfähig. Tun sie das nicht, wird es sehr wahrscheinlich zu einem viel größeren Bürgerkrieg kommen. Damit verfügen die palästinensischen Araber weder über die Staatsmacht, noch über ein Staatsgebiet. ▶️ Genau das ist der Hintergrund der Aussage von Prof. Dr. Augsberg. Er erklärt auch, dass die Anerkennung Palästinas als Staat durch einzelne Staaten wie Irland und Spanien keinerlei realpolitische Auswirkungen hat. Sondern lediglich dazu dient, eine bestimmte Klientel zu bedienen und Wählerstimmen einzufangen. ▶️ Am Ende der Konferenz fragt Tilo Jung Prof. Dr. Augsberg, warum er das „palästinensische Gebiet“, das „Westbank“ oder „Westjordanland“ heiße, Judäa und Samaria nennt. Wie er darauf käme, „so zu sprechen“. Die Moderatorin bricht das ab, das Ende der Konferenz war angekündigt. Worauf Jung antwortet, das sei keine Frage, sondern ein Hinweis gewesen. ⏸️ Dieses „Judäa und Samaria“ wird nun häufig als Aufhänger benutzt, um daraus einen Empörungs-Ausschnitt zu schneidern. Tatsächlich sind aber sowohl „Palästina“ als auch „Judäa und Samaria“ beides lediglich historische Bezeichnungen einer Region. Nicht eines Staates. Es ist beides legitim. Die offizielle Bezeichnung in Deutschland lautet „Palästinensische Autonomiegebiete“. Ich selber bleibe lediglich wegen der Verständlichkeit bei dem Begriff „Westjordanland“, da viele Deutschsprachige den in Israel verwendeten Begriff „Judäa und Samaria“ nicht kennen. Der übrigens noch älter als die Bezeichnung „Palästina“ durch die Römer ist. Alle anderen Bezeichnungen wurden durch Fremdherrschaft gegeben, „Judäa und Samaria“ ist die quasi „indigene“ Bezeichnung.

U.M. OSINT

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Fünf Tage, nachdem Quentin, der Personenschützer des rechtsfeministischen Kollektivs »Némésis« in Lyon von Antifa-Aktivisten zu Tode geprügelt wurde, veröffentlicht die ARD eine Reportage, die ebendiese migrations- und islamkritischen Frauen zum Freiwild erklärt. Anders gesagt: ARD-Redakteure machen die deutschen Frauen von »Lukreta« und die zugehörigen europaweiten migrationskritischen Strukturen –unmittelbar nach dem Totschlag an eines jungen Mannes, der Frankreich derzeit erschüttert – zu Unpersonen, die maximale Ächtung verdienen und bekämpft gehören. Dies wird als pseudo-kritische Reportage ohne Erkenntnisgewinn präsentiert, dafür aber mit maximal Haltung und Brandmarkung. Dies ist ein Skandal. Und es gibt etliche Stellen in der Dokumentation, die aus meiner Sicht journalistisch völlig unzulässig sind – etwa wenn rechte Gewalt auf Demos gezeigt wird, ohne dass die Gewalt und Drohungen gegen diese Feministinnen von »Némésis« oder »Lukreta« überhaupt erwähnt werden, von denen es buchstäblich DUTZENDE Fälle gibt. Das ist journalistisch untragbar. Allein hier sind 50+ Angriffe von »Jeune Garde« auf Rechte (darunter vier auf Némésis) zusammengetragen, die ein kompletteres Bild zeichnen und teilweise mit Video hinterlegt sind: Man findet aber, wenn man will, noch deutlich mehr. Aber immerhin wird Kira Ayyadi von der Amadeu-Antonio-Stiftung als Expertin erklären, wie sich rechte Gruppierungen vernetzen. Sorry, aber das ist kein Journalismus, das ist radikal linke Agitation. Dazu sollte man wissen: »Lukreta«, das Rechercheobjekt der ARD, ist die deutsche Schwesterngruppierung von »Némésis« und verschreibt sich einer ähnlichen gewaltfreien Kritik an der europäischen Migrationspolitik. Ebenso wie »Némésis« gilt »Lukreta« als RN-/AfD-nah. Man muss das nicht gut finden, und man kann es sicherlich kritisieren. Aber im Framing der ARD/»Team Recherche« werden diese jungen Frauen in einem 30-minütigen Film zum ultimativen Bösen stilisiert, ohne dass der tödliche Angriff in Frankreich überhaupt erwähnt wird (!). Auch kommt keine kritische Stimme zu Wort, die das Framing anzweifelt; die erklärt, warum diese Frauen einen Punkt haben könnten; oder eine, die anhaltende Gewalteskalation gegenüber solchen Strömungen nachvollziehbar macht. Der Totschlag an Quentin in Lyon *muss* im Kontext von »Némésis« betrachtet werden, um die sich immerhin sieben Minuten des Beitrags drehen. Er wird komplett ausgeklammert. Stattdessen folgt bei ARD ein hochnotpeinliches Indiziensammeln: Jeansröcke und Kleider, Deutschlandflaggen, Graffitis, Forderungen nach »Remigration«. Was soll das eigentlich beweisen? Ansonsten haben die Redakteure trotz Undercover-Recherche buchstäblich nichts Belastbares herausgefunden. Als Kronzeugin dient übrigens die Freundin von Erik Ahrens, Emma. Ist das den Beteiligten nicht selbst peinlich? Ansonsten ist jedes Zitat und jede Skandalisierung so lächerlich, dass man gar nicht darauf eingehen möchte. Peinlich ist aber auch, dass sich der CDU-Innenminister Herbert Reul für diese Simulation einer kritischen Reportage, die eigentlich zum Rauswurf von mehreren Verantwortlichen führen müsste, hergibt. Eigentlich sollte dieser Film eine Diskussion über Medienethik anstoßen, insbesondere nach dem Vorfall in Lyon, wo eine Anti-Rechts-Rhetorik für Feindbilder gesorgt hat, die am Ende in Tritten gegen den Kopf münden. Die ARD bedient hier aber stattdessen genau die Motive und die Rhetorik, die am Ende jene Lynchmob-Attacken rechtfertigen – und bewirbt ihr neues Projekt sogar noch stolz mit Glanz und Gloria auf der Startseite. Das ist, fernab jeder »Lukreta«-Kritik, völlig unhaltbar.

Jan A. Karon

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Aus der Haft heraus geplant: Überfall der Hammerbande auf „Thor Steinar“ in Dortmund Die Generalbundesanwaltschaft wird Johann Guntermann und seinen weiteren Genossen der ersten Hammerbanden – Generation diverse schwere Straftaten vor. Eine Tat sticht für mich jedoch heraus: Die Attacke auf ein Geschäft der Modemarke „Thor Steinar“ am 21. Oktober 2019 in Dortmund. Guntermann hatte diesen Angriff nämlich aus der Haft heraus geplant – was die Gemeingefährlichkeit unterstreicht und auch bei der Frage nach einer möglichen Sicherungsverwahrung eine Rolle spielen sollte. Nachdem Guntermann wegen Übergriffen auf LEGIDA-Spaziergänger (heldenhafter Angriff auf eine Seniorin) zu einer Haftstrafe verurteilt wurde, meldete er seinen Wohnsitz von Leipzig nach Dortmund um. In NRW ist der offene Vollzug Regelvollzug, in Sachsen eine Seltenheit, deshalb verlegen viele verurteilte Straftäter nach Rechtskraft des Urteils und vor dem Haftantritt ihren Wohnsitz. Als Anschrift diente damals das Wohnhaus Fritz-Reuter-Straße 11 in der Dortmunder Nordstadt. In jenem Haus wohnte der harte Kern der lokalen Antifa-Szene, u.a. auch ein gewisser Dominik S., der zusammen mit Lukas B., einem weiteren führenden Antifa-Anhänger, kurz zuvor für einen Überfall am Dortmunder Nordmarkt verurteilt wurde. Vermummt griffen die beiden mit einem Mittäter einen Passanten an, dessen T-Shirt ihm missfallen hatte. Der Bruder von Lukas B. ist Moritz Julius B., Jahrgang 1992 und seit 2008 als linksextremer Intensivtäter in Erscheinung getreten. Bei einem Überfall auf eine rechte Versammlung im Herbst 2015 erwischte ihn die Polizei sogar mit einem spurenschonend in einer Plastiktüte verpackten Messer, ein höchst konspiratives Vorgehen. Und jener Moritz Julius B. ist eines der bekanntesten Gesichter der linksextremen Sprayerszene, zusammen mit Guntermann gründete er die Sprayergruppe „NAKAM“, die Namensherkunft kann der interessierte Leser gerne googlen, zeigt aber den Geist der Gruppe auf. Die „Crew“ war bundesweit aktiv, ihre Tätigkeitszentren lagen aber in Dortmund, Leipzig und Bremen. Nun meldet sich also Guntermann in einem linken Zentrum und tritt seine Haftstrafe in der JVA Castrop-Rauxel an, wo er schnell auffällt (beim ersten Sporttraining wurde ihm von Mitgefangen nahegelegt, sein Shirt „Antifa-Boxing-Crew“ doch zukünftig im Schrank zu lassen, dem kam Guntermann nach, schließlich standen ihm ja dieses Mal keine alten Omas gegenüber), aber weiter auf ein funktionierendes Netzwerk zurückgreifen kann. In dieser Zeit ist er mit Lina Engel zusammen, die ihn – davon ist auszugehen – nicht nur in der Haft besucht, sondern auch in eben jenem Dortmunder Unterstützerumfeld verkehrt. Als schließlich im Herbst 2019 ein neuer „Thor Steinar“ – Laden in Dortmund eröffnet, kommt es zu linken Gegenprotesten. Und für Guntermann, noch in Haft sitzend, ist offenbar klar: Der Laden muss geschlossen werden. Dazu schreibt der Generalbundesanwalt: „Am 21. Oktober 2019 überfielen Paul M. und ein Mittäter ein „Thor-Steinar“-Ladengeschäft in Dortmund. Dabei versprühten sie großflächig zwei Substanzen, eine davon Buttersäure. Es entstand ein erheblicher Sachschaden; die anwesende Verkäuferin erlitt eine Augenverletzung. Die Täter entwendeten zudem Bekleidungsstücke, um diese für künftige Ausspähaktionen zu verwenden. Johann G. hatte den Überfall geplant und stellte im Nachgang Filmaufnahmen von der Tat ins Internet.“ Das Video, was diesem Post beigefügt ist, zeigt den Überfall, bei dem durchaus auch mehr hätte passieren können – Feuerwerkskörper an eine Glasflasche zu befestigen ist mitunter auch lebensgefährlich. Gut, dass Guntermann und Paul Müntnich nun der Prozess gemacht wird. Schlecht, dass seine Dortmunder Genossen, ohne die eine solche Tatumsetzung schwer vorstellbar ist, jedoch offenbar davon kommen. Der Kreis der Hammerbande ist größer, als es die Behörden einräumen wollen und es bleibt deshalb auch zukünftig wichtig, diese Strukturen offen zu legen.

Michael Brück

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